sind ausgebildete Hunde, welche im Falle von Unterzuckerungen, aber auch starken Blutzuckererhöhungen durch auffällige Verhaltensweisen warnen können. In Deutschland gibt es Diabetikerwarnhunde seit 2007. Sie erkennen die Notfallsituation daran, dass sich durch die starken Abweichungen des Blutzuckers von der Norm auch die Sauerstoffsättigung im Körper der bewachten Person ändert. In einer wissenschaftlichen Verhaltensstudie fanden Forscher heraus, dass alle Hunde nicht nur auf Unterzuckerungen und Überzuckerungen gleich reagierten, sondern ebenfalls auf fokale epileptische Anfälle, Migräneanfälle und lebensgefährliche Asthmaanfälle. Nicht jeder Hund und nicht jeder Diabetiker eignen sich für einen Diabetes-Warnhund. Der Erfolg hängt von der Rasse und der konsequenten Erziehung ab. Und es ist auf jeden Fall günstig, wenn in der betroffenen Familie bereits Erfahrung mit Hundehaltung besteht.
Übrigens gibt es auch Katzen, die ganz ohne ein spezielles Training auf Unterzuckerungen reagieren und dies durch auffällige Verhaltensweisen zu erkennen geben.
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