Thomas ist ein echter Typ F

"Ich bin zwar selber nicht betroffen, Diabetes begleitet uns jedoch schon seit vielen Jahrzehnten. Wir stärken uns gegenseitig und lassen uns nicht unterkriegen. Gemeinsam sind wir unbesiegbar."

Thomas ist ein liebevoller, verantwortungsvoller und fürsorglicher Typ. Er ist bereits 82 Jahre alt und Architekt im
Ruhestand. Thomas malt gerne, liest öfter mal ein gutes Buch und liebt seinen Garten, den er liebevoll pflegt. Nicht
aufopferungsvoller kümmert er sich um seine Frau, die Diabetikerin ist. Diabetes begleitet ihn deshalb schon sein
halbes Leben, ohne dass er selbst erkrankt ist.

Lieber Thomas, was waren deine Sorgen und Ängste, als du vom Diabetes deiner Partnerin erfahren hast?

Oje, da gab es eine ganze Menge. Zum Beispiel, ob meine Partnerin gut versorgt ist. Ich war total verunsichert. Habe
ich an alles gedacht? Weiß ich, was im Notfall zu tun ist? Oder Fragen, die noch viel weiter gehen. Wie kann ich meiner
Partnerin helfen, wenn ich es selbst nicht mehr kann? Oder ganz alltägliche Fragen im Umgang mit ihr. Wie weit
darf ich gehen? Wann muss ich eingreifen? Gehe ich zu weit? Und, und, und.

Wie unterstützt dich der DBW als Angehöriger einer Diabetikerin?

Ich bin beim DBW weil, ich meine Partnerin fachgerecht unterstützen will, wenn es drauf ankommt. Ich hatte ja
keine Ahnung von der Erkrankung. Ich wollte aber unbedingt die Sicherheit meiner Partnerin gewährleisten. Ich
wollte wissen, was ich konkret tun kann. Beim DBW habe ich nicht nur viele Vorträge gehört und Informationen
über Diabetes erhalten, sondern vor allem viele nette Menschen kennengelernt. Es ist schön, gemeinsame Ausflüge
zu unternehmen und zu spüren, dass Diabetes nicht das Ende der Welt bedeutet.

Warum bist Du beim DBW?

Als Diabetiker Typ F identifiziere ich mich sehr mit der Stoffwechselerkrankung meiner Frau. Der DBW gibt sowohl
meiner Frau, als auch mir viele Tipps zum erfolgreichen Umgang mit dieser Herausforderung. Bei meinen Sorgen
und Konflikten, aber auch beim Krankheitsmanagement meiner Frau fühle ich mich nicht allein. Hier erfahre ich
wertvolle Unterstützung. Es bestärkt und motiviert mich, wenn ich die Geschichten anderer Angehöriger höre, wie
sie ihrem Partner mit Geduld, Verständnis und auch einer Prise Humor unterstützend zur Seite stehen.

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