Bericht zum Treffen des LAV mit Selbsthilfeorganisationen am 22.04.2026

Frau Habighorst-Klemm, Patientenbeauftragte des Landesapothekerverband Baden-Württemberg e.V. (LAV) hat die Selbsthilfe zum Austausch eingeladen

Foto der Patientenbeauftragten des LAV

Frau Habighorst-Klemm, Patientenbeauftragte des LAV (LAV BW)

Tisch mit Unterlagen

Tischvorlage beim jährlichen Treffen des LAV mit den Selbsthilfeorganisationen (LAV BW)

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Zum Podcast des LAV

Im April fand das jährliche Treffen des LAV mit der Selbsthilfe statt. Patientenbeauftragte des LAV, Frau Habighorst-Klemm, hatte zu diesem Austausch eingeladen. Der DBW hat daran gerne teilgenommen.

Frau Habighorst-Klemm berichtete zu Beginn von der aktuellen Situation der Apotheken. Noch im Jahr 2011 gab es über 21.000 Apotheken in Deutschland. Im vergangenen Jahr waren es noch 16.601 Apotheken. Auch in Baden-Württemberg schrumpft die Anzahl der Apotheken seit Jahren kontinuierlich. Seit 2014 mussten im Land 525 Apotheken für immer schließen – allein 2025 fielen 65 Apotheken weg. Ende 2025 gab es nur noch 2.087 Apotheken in Baden-Württemberg.

Gründe dafür liegen auch in der Honorierung: „Immer weniger Apotheken versorgen immer mehr Menschen und bekommen dafür immer weniger Geld“.

Wenn Sie gegen das Apothekensterben sind, haben Sie die Möglichkeit, über folgendem Link zur Online-Petition gegen das Apothekensterben zu gelangen: https://www.openpetition.de/petition/online/apothekensterben-stoppen-koalitionsvertrag-jetzt-umsetzen-2

Anschließend erläuterte Frau Habighorst-Klemm den aktuellen Stand der geplanten Apothekenreform. Unter anderem sollen Apotheken künftig einfacher ein vorrätiges wirkstoffgleiches Arzneimittel abgeben dürfen, wenn ein Rabattarzneimittel nicht verfügbar ist. Diese Regelung würde die Arzneimittelversorgung bei Lieferengpässen erleichtern. Außerdem ist geplant, dass die Apotheken (pharmazeutische Dienstleistungen) Beratung mit Messungen zu Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus anbieten dürfen:

Auf der folgenden Web-Seite sind die heute schon verfügbaren pDL beschrieben und es wird auch erklärt, wer als Versicherte/r unter welchen Bedingungen Anspruch auf die Leistung hat. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für diese pharmazeutischen Dienstleistungen: https://pharmazeutische-dienstleistungen.de/

Unter folgendem Link können Versicherte über eine einfache Postleitzahlsuche nach Apotheken suchen, die die jeweilige pharmazeutische Dienstleistung anbieten. Postleitzahl eingeben und unter „Service“ die Leistungen auswählen, die gesucht werden soll: https://www.apoguide.de/apothekensuche

Die LAV bietet auch einen Podcast für Bürgerinnen und Bürger an. Falls Sie sich dafür interessieren, können Sie mit Ihrem Smartphone den rechts stehenden QR-Code nutzen, um zu den Podcast-Folgen zu gelangen

oder diesem Link folgen: https://lav-podcast-public.podigee.io/

 

Bevor das Treffen zu Ende ging, gab es noch ausreichend Zeit, um die Fragen und Wünsche der Selbsthilfe gegenüber des LAV zu adressieren. So war das Treffen rundum gelungen.

Helene Klein, Landesvorsitzende des DBW

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