Die Sozialreferenten des DBW betreuen die Mitglieder auf sozialrechtlichem Gebiet. Sie sind selbst von Diabetes betroffene ehrenamtliche Kräfte, die durch eine Qualifizierung umfangreiches Wissen über sozialrechtliche Themen im Zusammenhang mit Diabetes erworben haben und sich regelmäßig fortbilden. Ihre Aufgabe ist es, Mitgliedern und Nichtmitgliedern bei Fragen zum Umgang mit Behörden oder Krankenkassen mit ihrem fundierten Wissen Tipps und Anregungen zur Selbsthilfe zu geben. Bei vielen Anfragen geht es um die Beantragung von Nachteilsausgleichen, eines Schwerbehindertenausweises, eines Führerscheins oder eines Pflegegrades oder um die Verordnung von medizinischen Hilfsmitteln.
55 Fragen an die Sozialreferenten in 2025
Im abgelaufenen Jahr 2025 haben die vier Sozialreferenten des DBW – Norbert Baier, Eric Bayerschen, Klaus Goldschmidt und Reiner Hub – insgesamt 55 Anfragen bearbeitet. Weitere Anfragen beantwortete auch Marianne Magg vom Diabetiker Bund Bayern, die auch für den DBW aktiv ist. Schwerpunkt waren Fragen zum Schwerbehindertenrecht oder zu den Rechten von Kindern und Jugendlichen in Kindergarten und Schule; aber auch viele andere Fragen wurden gestellt (siehe Diagramm).
Zudem hielten die Sozialreferenten in verschiedenen Selbsthilfegruppen (u.a. in Oberkirch, Radolfzell, Vaihingen/Enz oder der Gruppe DiaBeTiger) oder bei besonderen Anlässen 11 Vorträge (z.B. beim Hecker-Symposium in Stuttgart, beim Klettertag und der Jubiläumsveranstaltung des DBW in Karlsruhe). Auch standen sie bei acht Veranstaltungen als Ansprechpartner zur Verfügung, darunter der KidsKon am 4. Oktober in Berlin, beim Tag des Sehens in Karlsruhe. Ebenfalls wirkten sie mit bei verschiedenen Veranstaltungen anlässlich des Weltdiabetestags.
Angebotene Sozial-Infos werden regelmäßig aktualisiert
Mit Unterstützung der anderen Sozialreferenten erstellt und aktualisiert Reiner Hub schon seit vielen Jahren die Sozial-Infos. Sie geben auf wenigen Seiten alles Wissenswerte zu einem sozialrechtlichen Thema wieder und dienen somit der Hilfe zur Selbsthilfe. Der Flyer „Diabetes – Hilfe bei sozialen Fragen“ stellt die Sozial-Infos vor und weist auf die Tätigkeit der Sozialreferenten hin.
Von der Arbeit der Sozialreferenten profitieren aber auch die Landes- und Bundesvorstände der in der DDF organisierten Selbsthilfeverbände. Denn fällt den Sozialreferenten beim Kontakt mit Betroffenen auf, dass es Verbesserungsbedarf oder Lücken im Sozialrecht gibt, dann sprechen Sie dies bei den Vorständen an. Diese können sich dann auf politischer Ebene für die Patientenrechte stark machen.
Mit diesen Tätigkeiten konnten die Sozialreferenten des DBW im vergangenen Jahr wieder viele Menschen mit Diabetes unterstützen.
Reiner Hub, Sozialreferent DDF
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