Gruppenleiterseminar

Dieses Seminar richtet sich in erster Linie an unsere Gruppenleiter. Gegen einen Eigenanteil sind aber auch interessierte Begleitpersonen selbstverständlich herzlich eingeladen!

Unser Gruppenleiterseminar findet jährlich statt und dient der Vernetzung untereinander sowie zur Weiterbildung auf Gruppenleiterebene. Wir bieten ein abwechslungsreiches Programm in Form von Workshops, Seminaren und viel Gelegenheit zum Austausch. Die Inhalte der Veranstaltungen unterstützen die Gruppenleiter in Ihrem Amt, wie zum Beispiel das Thema "Digitale Kommunikation - Selbsthilfe/Teilhabe in und durch soziale Medien".
 

Wochenende mit Gruppenleiterseminar und Delegiertenversammlung – 18. bis 19. Oktober 2025

Das alljährliche Treffen fand wieder am Sitz des Vereins in Karlsruhe statt.

Erweiterte Vorstandssitzung am Freitagnachmittag

Das Wochenende begann mit einer erweiterten Vorstandssitzung und wurde durch den stellvertretenden geschäftsführenden Vorstand Eric Bayerschen geleitet.

Thema zunächst war die geplante Umstellung der Delegierten- zur Mitgliederversammlung. Dabei geht es dem Vorstand um eine stärkere Einbindung und Aktivierung aller Mitglieder in den Verein.

Im Rahmen der dafür notwendigen Satzungsänderung wurde zudem das Konzept der SHG-Paten vorgestellt, welches auch in der Satzung verankert werden soll.

Der dritte Punkt auf der Agenda war das Thema Fördermitgliedschaft. Der Vorstand hat in den letzten Monaten die Fördermitgliedschaft durch weitere Vorteile aufgewertet. Beispielsweise können alle Fördermitglieder ihr Logo zur Verfügung stellen. Dieses wird dann auf der Startseite der Homepage des DBW in einem Durchlauf-Banner dargestellt. Es verlinkt zudem auf die Homepage des Mitglieds. Auf der Homepage des DBW sind nicht nur alle Kontaktdaten des Fördermitglieds hinterlegt, sondern jedes Fördermitglied ist auch auf einer Karte dargestellt. Damit können Besucher der Webseite schnell sehen, welche Apotheke beispielsweise Fördermitglied ist. Der DBW bietet den Fördermitgliedern auch Veranstaltungen mit den Diabetes Guides und Sozialreferenten vor Ort an. Auf die Fördermitglieder wird auch auf social media, im Newsletter sowie in der Zeitschrift Diabetes Anker aufmerksam gemacht.

Die Möglichkeit, in der Sitzung selbst Themen anzusprechen und zu diskutieren wurde rege genutzt.

So wurde über weitere digitale Gruppen gesprochen, die natürlich auch offen für Menschen sind, welche nicht in Baden-Württemberg leben.

Außerdem wurde das Problem angesprochen, dass manche Gruppenleiter Schwierigkeiten haben, passende Räumlichkeiten zu finden.

Es ging um DMP-Schulungen, bei denen es Pflichtbestandteil ist, auch auf die Selbsthilfe hinzuweisen. In diesem Rahmen wies Helene Klein, Landesvorsitzende des DBW, darauf hin, dass gerade erst ein Brief an alle Hausärzte in Baden-Württemberg verschickt wurde, in dem den Praxen unter anderem angeboten wird, dass der DBW die Vorstellung der Selbsthilfe im Rahmen der DMP-Schulung übernehmen kann.

Ende des ersten Tages mit gemeinsamen Abendessen

Beim gemeinsamen Abendessen wurde an verschiedenen Tischen manches Gesprochene nochmals reflektiert. Aber auch Wiedersehensfreude und der Austausch kamen nicht zu kurz. Die meisten Teilnehmer nutzten danach noch den Bar-Bereich, um sich weiter zu unterhalten.

Gruppenleiterseminar am Samstagmorgen

Die Vorsitzende Helene Klein begrüßte alle 28 Teilnehmer am Samstagmorgen und nutzte die erste Stunde für den Austausch mit den Gruppenleitern.

Sie wies auf die unterschiedlichen Informationsangebote des DBW hin. Der Newsletter werde sehr gut angenommen und verzeichne eine ständige wachsende Anzahl an Abonnenten. Das Layout wurde aufgefrischt, und es werden insbesondere Termine und Neuigkeiten dargestellt.

Ähnlich ist das Informationsangebot auf social media. Neben Facebook wird nun auch ein Instagram-Profil gepflegt. Mit der externen Hilfe von Lars Kroll, Inhaber von SO.real, sollen die Inhalte und ihre Darstellung optimiert werden. Er gab via Videobotschaft einen Vorgeschmack auf das künftige Design und wies auf ein geplantes Schulungsangebot für alle Gruppenleiter hin, damit diese sich aktiv mit einbringen können.

Abschließend berichtete Helene Klein noch über die geplanten WDT-Aktivitäten an sechs verschiedenen Standorten. Sie warb auch bei diesem Punkt um Unterstützung durch die Gruppenleiter, da Vorstand und Geschäftsstelle nur begrenzte Kapazitäten haben.

ADHS und Diabetes im Erwachsenenalter

Dr. Arne Schäfer, Diplom-Psychologe in der Klinik Bad Mergentheim, referierte zum Thema ADHS in Verbindung mit Diabetes. Der Anteil an Erwachsenen mit ADHS sei bei Menschen mit Diabetes doppelt so hoch wie bei solchen ohne Diabetes. Er stellte die Unterschiede bezüglich der Symptome dar, sprach über Therapiebarrieren und gab Hinweise zur Behandlung.

Zahlreiche Fragen zeigten das große Interesse an dem Thema. Der Referent nahm diese gerne auf und ging gezielt wie ausführlich auf die angesprochenen Themen ein.

So kam heraus, dass Menschen mit Diabetes und ADHS sich besonders schwertun, an etwas anderes zu denken als an ihre Blutzuckerwerte. Die heutige Technik mit Sensoren und Apps auf dem Smartphone führe dann oft dazu, ständig die Werte zu beobachten und korrigierend einzugreifen, anstatt nur gelegentlich zu prüfen und nur gegebenenfalls einzugreifen.

Das Thema "Essstörungen" ist insbesondere bei Menschen mit Diabetes und ADHS eine mögliche Therapiebarriere bzw. besondere Schwierigkeit.

Großer Applaus belohnte Dr. Arne Schäfer für seine interessanten Ausführungen, Antworten und Hinweise.

Dank an die Geschäftsstelle für ihr Engagement

Nach dem Vortrag bedankten sich die beiden stellvertretenden geschäftsführenden Vorstände Eric Bayerschen und Marc-Otto Peters ganz herzlich bei der gesamten Geschäftsstelle, da diese den Ehrenamtlichen eine Vielzahl an operativen Aufgaben abnehme und dadurch ganz wesentlich dazu beitrage, das Leben des Verbands aufrecht zu erhalten.

Gruppenfoto vor der Mittagspause

Zum Gruppenfoto trafen sich die Teilnehmer auf der Treppe vor dem Hotel. Geduldig warteten Sie, bis jeder seinen Platz hatte, die Kamera eingestellt war und die Fotos „im Kasten“ waren.

Beim Mittagessen nutzen die Teilnehmer wieder die Gelegenheit zur Reflexion und zum Austausch.

Nahrungsergänzungsmittel – notwendig oder nicht?

Diätassistentin Gisela Hogenaar-Klumpp referierte nach der Mittagspause zum Thema Nahrungsergänzungsmittel. Sie beantwortete die Fragen, was ist Superfood, was sind Nahrungsergänzungsmittel, brauchen wir so etwas heutzutage?

Dazu ging sie auf verschiedene Stoffe und Vitamine ein, die heute in Supermärkten, Drogerien oder Apotheken angeboten werden, zum Beispiel: Calcium, Magnesium, Zink, Vitamin D, und einige mehr.

Sie erläuterte die Notwendigkeiten für Nahrungsergänzungsmittel, das natürliche Vorkommen dieser Stoffe, die Formen der zusätzlichen Einnahme und die Abhängigkeiten bzw. Wechselwirkungen untereinander. Dabei wurde klar: Ganz so einfach ist das alles nicht!

Erfreut griff sie daher auch die vielen Nachfragen auf und konnte von umfangreichen Erfahrungen berichten.

Augenzwinkernd schloss sie ihren Vortrag mit dem Spruch: „Friss die Hälfte, sauf die Hälfte, dann bist Du ein ganzer Mensch.“

Sie bot den Gruppenleitern an, gerne auch mal zu einzelnen Gruppen zu kommen, um darüber oder über verwandte Themen zu sprechen.

Mit großem Applaus bedankten sich die Teilnehmer für den kurzweiligen, informativen Vortrag.

Vorstandssitzung

Alle Gruppenleiter konnten vor dem Abendessen noch ausruhen oder sich die Beine vertreten, während der Vorstand nochmals zu einer Sitzung zusammenkam.

Wieder rundete das gewohnt gute Abendessen einen gelungenen Tag ab.

Aus dem Landes- und Bundesverband

Am Sonntag ging es dann zunächst darum, allen Teilnehmern zu zeigen, was sich seit dem letzten Treffen alles im Landesverband getan hat, an welchen Projekten gearbeitet wurde und welche Ideen und Projekte anstehen.

Dabei ging es auch um die Aktivitäten des Bundesverbands, der DDF, denn die Vertretung der Interessen auf Bundesebene ist für Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen ebenfalls sehr wichtig. Als stellvertretende Vorsitzende konnte Helene Klein einen Einblick in die aktuelle Arbeit der DDF geben.

Delegiertenversammlung mit Vorstandswahlen

Nahtlos ging es in die Delegiertenversammlung über. Der aktuelle Vorstand wurde entlastet, die Wirtschaftspläne genehmigt und eine neue Satzung verabschiedet: künftig wird es mindestens alle zwei Jahre eine Mitgliederversammlung geben. Damit werden die Mitglieder stärker eingebunden und können unter anderem direkt den Vorstand wählen.

Da die Vorstände Bettina Butzke, Fatma Öztürk und Wolfgang Appel zurückgetreten sind bzw. nicht mehr für weitere Jahre als Vorstand zur Verfügung stehen und die Amtszeit von Anica Towae zu Ende war, standen Vorstandswahlen auf der Agenda.

Erwartungsgemäß wurde Anica Towae wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Carsten Schlüter.

Am Ende von Gruppenleiterseminar und Delegiertenversammlung lobten die Teilnehmer durchweg und ausdrücklich das diesjährige Treffen als sehr informativ, bestens organisiert – eine rundum sehr gelungene Veranstaltung.

Andreas Kneiphoff, Marketing/ÖA

Impressionen vom Gruppenleiterseminar und der Delegiertenversammlung

Foto des Tagungshotels von außen
Blick in Konferenzzimmer während der Sitzung
Blick in die Teilnehmer im Konferenzraum
Gespannt hören die Teilnehmer dem Referent zu
Gruppenbild der Geschäftsstelle mit dem geschäftsführenden Vorstand
Gruppenbild der Teilnehmer des Seminars
Teilnehmer in der Pause im Gang im Gespräch
Zwei Vorstände sprechen in der Pause im Gang miteinander
Teilnehmer hören aufmerksam der Referentin zu
Blick in den Konferenzsaal mit den Delegierten
Referentin beim Präsentieren
Ein paar Delegierte im Konferenzsaal
Blick in den Konferenzsaal mit den Delegierten
Statistik der Mitgliederentwicklung
Delegierte bei der Abstimmung
Delegierte beim Abstimmen
Gruppenbild des neu gewählten Vorstands

Gruppenleitertagung des DBW – Weiterbildung in bewährter Form

Die Gruppeneiter des DBW trafen sich am 29. Juni 2024 wieder in Karlsruhe. Interessante Vorträge und der Austausch untereinander standen im Mittelpunkt. Die Vorsitzende Helene Klein begrüßte die 45 Teilnehmer herzlich und eröffnete den Tag.

Angebote der AOK

Frau Anke Gaber und Frau Juana Wieteck von der AOK erläuterten den Teilnehmern die Angebote „Disease Management Programm“ (DMP), elektronisches Rezept (E-Rezept) und elektronische Patientenakte (ePA) der Krankenkasse.

Ein DMP ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm. Darin sind sowohl Rechte und Pflichten für Patienten niedergeschrieben. Es wird regelmäßig evaluiert. Verantwortlich ist der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA), in dem Vertreter aus allen Bereichen über die Inhalte des DMP verhandeln. 

Auf ihrer Gesundheitskarte können Patienten ein elektronisches Rezept (E-Rezept) speichern lassen. Diese können sie dann in der Apotheke einlösen. Dort wird das E-Rezept von der Karte ausgelesen. 

Die ePA wird ab dem 15.01.2025 für alle eingeführt. Ein Widerspruch ist möglich (man kann die ePA aber auch einfach nicht befüllen anstelle eines Widerspruchs). Mit der ePA soll erreicht werden, dass beispielsweise Fachärzte und Hausärzte Kenntnis zu Diagnosen und Medikation haben. So sollen Wechselwirkungen von Medikamenten besser Berücksichtigung finden. Wer welche Informationen wie lange sieht, kann der Patient selbst festlegen. 

Die Teilnehmer waren an diesen drei wichtigen Themen interessiert und haben die Gelegenheit wahrgenommen, auch kritische Fragen zu stellen. Manche konnten direkt geklärt werden, andere Fragen nahmen die beiden AOK-Vertreterinnen mit, um sie intern weiterzugeben.

Hier haben wir auf drei Videos auf YouTube verlinkt, die das jeweilige Thema kurz erläutern: 

Video Was ist ein Disease Management Programm 

Video zum E-Rezept 

Video* zur elektronischen Patientenakte 
*Video neu verlinkt, da das Video von der AOK nicht mehr öffentlich verfügbar ist. Die neue Verlinkung führt zum Video der gematik.

Der DBW dankte den beiden Referentinnen für ihr Kommen an einem Samstag, die interessanten Informationen und die Offenheit für Fragen sowie den Dialog.

Soziale Fragen

Im Anschluss erläuterte Eric Bayerschen, was die Sozialreferenten leisten. Sie stehen auch gerne für Gruppentreffen als Referenten zur Verfügung.

Reiner Hub berichtete über die verschiedenen Sozialinfos, die regelmäßig aktualisiert werden – es lohnt sich, immer wieder im Mitgliederportal nachzusehen. Er führte auch aus, wie sich derzeit in manchen Fragen die Rechtslage ändert und bot in Konflikten an, Auskunft zu geben.

Das Projekt DIAschulisch gibt es seit 2016 und ist offensichtlich eine Erfolgsgeschichte, was man an der Anzahl der Schulen und Kitas bzw. Lehr- und Erziehungskräfte sehen kann, die schon eine Diabetes-Schulung hatten. 

Norbert Baier berichtet von seinem Einsatz als Sozialreferent beim ersten Kids Diabetes Camp am Bodensee. Auch zu anderen Gelegenheiten sind Sozialreferenten mit vor Ort, so z.B. beim Klettertag im Juli.

Diabetes Journal (DJ) wird Diabetes Anker

Nach der Mittagspause erläuterte Markus Gabel die weiteren Pläne von MedTrix für das DJ. Nach der Insolvenz des Kirchheim Verlag hat MedTrix das Journal übernommen und in ein umfangreiches Informations-Portfolio eingebunden. Das separate, vierteljährliche Eltern-Heft wird im DJ aufgehen. Dort sind in jeder Ausgabe speziell für Eltern Themen geplant. 

Statt 12 wird es künftig noch 10 Ausgaben geben. Dafür erweitert sich das digitale Spektrum mit Webportal, Newsletter, Social Media, Podcasts, Events, Videos und einer Community. In diesem Zuge wird auch die bereits in den jüngsten Ausgaben erwähnte Umbenennung in „Diabetes Anker“ ab der Ausgabe Oktober vollzogen. 

Die Landesverbände werden künftig stärker in die Themen-Planung einbezogen, um den Nutzwert für die Mitglieder der Selbsthilfe zu verstärken.

Bericht aus dem Landesverband

Zu Beginn des internen Austausches zu unterschiedlichen Themen erhielt Wolfgang Appel von allen Anwesenden ein Geburtstagsständchen, und die scheidenden ehrenamtlich engagierten Frau Christel Minkner und Herr Eckhard Geisler wurden mit großem Dank verabschiedet.

Dann wurde über die verschiedenen Ressorts und ihre Aktivitäten gesprochen. Auch über die kürzliche Neuwahl des Kuratoriums der Wieland Stiftung wurde berichtet. Das neue Kuratorium hatte wenige Tage nach dem Gruppenleiterseminar seine konstituierende Sitzung. Dr. Albrecht Dapp wechselt vom Vorsitz in den Beirat.

Außerdem gab es auch einen Ausblick auf das kommende Jahr, in dem der DBW (in seiner heutigen Form) 50-Jahre-Jubiläum feiern darf. Überdies plant der DBW, seinen Mitgliedern vorzuschlagen, künftig eine Mitgliederversammlung jährlich abzuhalten anstelle einer Delegiertenversammlung. Damit sollen die Mitglieder mehr eingebunden werden und einen direkten Einfluss auf die Ausrichtung und Aktivitäten des Vereins bekommen.

Vorstellung der Arbeit der DDF

Leider konnte Herr Thomas Roth, Vorstandsmitglied der DDF, aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen. An seiner Stelle berichtete Helene Klein aus der Arbeit der DDF. Im vergangenen November wurde der Vorstand neu gewählt. Aktuell plant die DDF eine Kampagne, um auf die Unterschiede zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes hinzuweisen. Die Teilnehmer äußerten den Wunsch, künftig noch mehr über die Aktivitäten der DDF zu erfahren.

Industrieausstellung

Das Gruppenleiterseminar wurde durch eine Industrieausstellung begleitet. Die Firmen Abbott und Ascensia hatten jeweils einen Stand, und die Teilnehmer nutzen Pausen, um sich aktuell zu informieren.

Positive Rückmeldung zum diesjährigen Gruppenleiterseminar

Am Ende des diesjährigen Gruppenleiterseminars gab es für alle nochmals Gelegenheit, sich bei einer Tasse Kaffee untereinander auszutauschen. Anschließend traten alle den Heimweg an. Der Fragebogen zu Evaluation belohnte die Organisatoren und Referenten mit positiven Rückmeldungen für diesen Tag. Wir sagen alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben herzlichen Dank! 

Andreas Kneiphoff 
Marketing / Öffentlichkeitsarbeit

Impressionen vom Gruppenleiterseminar am 29.06.2024

Das Gebäude des Novotel
Zwei Menschen in der Kaffeepause
4 Menschen unterhalten sich
Zwei Damen referieren beim Gruppenleiterseminar
Seitlicher Blick auf Zuhörer beim Gruppenleiterseminar
Blick in den Seminarraum voller Teilnehmer
Teilnehmer sitzen im Vortragsraum
Drei Menschen unterhalten sich
Drei Menschen am Stand des DBW
Menschen am Stand der Firma Abbott
Menschen unterhalten sich
Menschen am Stand der Firma Ascensia
Drei Menschen bei einer Ehrung
Menschen hören dem Referenten zu
Foto eines Referenten
Menschen hören dem Referenten zu
Gruppenfoto der Seminarteilnehmer

Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Gruppenleiterseminar 13. - 15.10.2023

Mit 56 Teilnehmern war das diesjährige Gruppenleiterseminar des DBW im Novotel in Karlsruhe wieder gut besucht. Zwei Workshops, verschiedene Sitzungen, eine Industrieausstellung und die Delegiertenversammlung füllten das Wochenende gut aus. Die Teilnehmer machten sich im Anschluss mit vielen Anregungen und motiviert für die weitere ehrenamtliche Tätigkeit auf die Heimfahrt.

Workshop „Generationenwechsel in der Selbsthilfe“
 

Die Zukunft vor Augen, um das Hier und Jetzt zu gestalten. Silke Wohlleben entführte die Teilnehmer in die Zukunft und hatte dazu auch ein paar unbequeme Wahrheiten im Gepäck. Ob es die demographische Entwicklung, die Bereitschaft zur Übernahme von Ehrenämtern oder das Einsatz-Pensum angeht – die Zukunft entspricht aller Voraussicht nach nicht der Vergangenheit. Dies vor Augen sollten bereits jetzt in der Gegenwart die Weichen gestellt werden, um die anvisierte Zukunft zu erreichen, beispielsweise sich im „Angebot“ an ehrenamtlichen Tätigkeiten widerspiegeln.

Workshop „Freiwillige gewinnen und halten“
 

Tobias Döppe ließ die Teilnehmer zu Beginn selbst reflektieren, was sie motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren. Im Austausch wurde festgestellt, dass es nicht nur Schnittmengen gibt. Die Motivation für ein Freiwilligenengagement steht somit in Korrelation zum Aufgabenbereich. Die Motivation für ein Freiwilligenengagement ist daher sehr individuell.

Das Freiwilligenengagement hat sich verändert hinsichtlich Zeiteinsatz und Struktur. Denn Freiwillige wollen zunehmend lieber zeitlich begrenzte Projekte übernehmen, die zudem in eine Mitbestimmung und somit Mitgestaltung ermöglichen.

Die Zukunft gestalten
 

In beiden Workshops wurde ersichtlich, dass die Selbsthilfe sich verändert und damit auch Formate in Zukunft angepasst werden müssen. Das Gruppenleiterseminar war hierbei der erste Schritt.

Delegiertenversammlung beschließt
 

Darüber hinaus trafen sich an diesem Wochenende auch die Delegierten zu ihrer alle 2 Jahre stattfindenden Versammlung. Um den Verein finanziell abzusichern und besser aufzustellen wurde eine sehr moderate Beitragsanpassung um € 0,83 je Mitglied monatlich auf € 64 jährlich beschlossen. Denn seit 10 Jahren ist der Beitrag stabil und unverändert geblieben, während sich die Arbeit des DBW dank des großen ehrenamtlichen Einsatzes erheblich gewandelt und intensiviert hat. Dies wird uns auch immer wieder von anderen Organisationen bestätigt. Insbesondere auch der Einsatz für die Betroffenen in der Politik ist spürbar größer geworden.

Familienmitglieder (beispielsweise Partner) sind weiterhin beitragsfrei und herzlich eingeladen, sich anzumelden. Wer aus sozialen Gründen den Beitrag finanziell nicht stemmen kann, darf sich gerne in der Geschäftsstelle melden.

Die Beiträge für Fördermitglieder wurden in diesem Kontext ebenfalls angepasst, auf € 150 jährlich (für bis zu 2 Geschäfte).

Außerdem wurde der Vorstand neu gewählt. Nachdem Elke Brückel (Ehrenmitglied), Dr. Albrecht Dapp und Heike Steck nicht mehr kandidierten, traten Eric Bayerschen, Bettina Butzke und Fatma Öztürk neu an und wurden gewählt. In den vertretungsberechtigten Vorstand wurden für die kommenden 4 Jahre Helene Klein (Vorsitzende), Marc Otto Peters (erster Stellvertreter) und Eric Bayerschen (zweiter Stellvertreter) gewählt. Die Vorstände Steffen Graf, Reiner Hub, und Wolfgang Appel wurden wiedergewählt. Anica Towae ist vor 2 Jahren gewählt worden und ist daher weiterhin Mitglied des Vorstands.

Autoren: Steffen Graf, Vorstandsmitglied DBW und Andreas Kneiphoff, Geschäftsstelle DBW

Abstimmung in der Delegiertenversammlung
Stand von Ascensia beim Gruppenleiterseminar
Blick in die Delegiertenversammlung
Blick in die Delegiertenversammlung
Helene Klein und Regina Götz am DBW-Stand
Stand von Dexcom
Dr. Klare spricht in der Delegiertenversammlung
Elke Brückel spricht zu den Delgierten
Finanzvorstand Steffen Graf in der Delegiertenversammlung
Anja Lazar und Steffen Graf im Gespräch
Mitarbeiter der Geschäftsstelle in der Delegiertenversammlung
Gruppenbild vom Gruppenleiterseminar 2023
Gruppenbild vom aktuellen Vorstand
Helene Klein mitten unter den Delegierten
Kewal Lekha in der Delegiertenversammlung
Austausch in der Pause
Revisoren Wilhelm Dinges und Wilhelm Martus
Steffen Graf spricht zu den Delegierten
Delegierte diskutieren
Verabschiedung von Dr. Albrecht Dapp als Vorstandsmitglied
Verabschiedung von Elke Brückel als Vorstandsmitglied
Vorstandsvorsitzende Helene Klein spricht zu den Delegierten
Wahl des Vorstands
Vorstellung neu aufgestellte Vorstandsmitglieder
Wolfgang Appel spricht in der Delegiertenversammlung
Flipchart im Workshop
Blick in Workshop
Blick in Workshop
Workshopteilnehmer diskutieren
zufriedene Workshopteilnehmer


Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Gruppenleiterseminar 21. – 22.05.2022

Das DBW Gruppenleiterseminar praxisnah & zukunftsorientiert  

57 Teilnehmer kamen zum Gruppenleiterseminar 2022 vom 21. - 22. Mai ins Novotel nach Karlsruhe. Im regen Austausch wurden alltägliche Sorgen in der Arbeit der Selbsthilfegruppen angesprochen, in den Workshops konnte neues Wissen und Ideen für die Zukunft mitgenommen werden. „Ehrenamt ist sicher auch mal anstrengend, aber es lohnt sich!“ Mit diesem optimistischen Ansatz traten die ehrenamtlich Aktiven die Heimreise an.

Selbsthilfe – Wie kommunizieren wir miteinander? 

Workshop Gewaltfreie Kommunikation (Irmgard und Robert Macke) 

Bei der gewaltfreien Kommunikation geht es nicht um physische Gewalt, sondern um Gewalt, die im Rahmen der Kommunikation untereinander ausgeübt wird. Dazu wählte das Ehepaar Macke den Einstieg in das Thema anhand der Frage „Was möchten Sie gerne in einem Gespräch erleben“. Jeder Mensch hat Bedürfnisse im Rahmen der Kommunikation mit anderen, die entweder erfüllt oder nicht erfüllt werden. Ob Bedürfnisse erfüllt werden, kann man erspüren. Erfüllte Bedürfnisse gehen mit Leichtigkeit und ruhigem Puls einher. Nicht erfüllte Bedürfnisse dagegen führen zu Frustration und Resignation. Wir haben allerdings das Spüren ein wenig verlernt, schilderten Mackes, stattdessen geht es ständig um Zahlen, Daten und Fakten. Dabei sind Gefühle und Bedürfnisse zentrale Elemente bei der gewaltfreien Kommunikation. Zunächst sollten wir daher eine Verbindung mit dem anderen aufnehmen – von Herz zu Herz. Erst danach können Argumente ausgetauscht werden. Mittels eines Rollenspiels wurde gezeigt, wie sich beide Parteien fühlen. Wer sich „gehört“ fühlt, ist offen für Argumente: „connection before correction“. Dazu ist beim Gegenüber Empathie nötig.  

Nun durften alle Teilnehmer eine Übung durchführen: Wie kann ich jemand begegnen, der mir ein Problem/eine Sorge offenbart? Wie schaffe ich es, eine Verbindung aufzubauen? 

Anschließend stellte das Ehepaar Macke die Kommunikation unterhalb der Wasserlinie (Eisberg-Modell) vor. Oberhalb der Wasserline herrschen Zahlen, Daten und Fakten vor. Unterhalb der Wasserlinie finden sich die Bedürfnisse und Gefühle. 

Ein weiterer Hinweis galt der „Meine-Deine-Landkarte“: Das Zeigen von Empathie schließt nicht aus, auch die eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Sinne einer Aufrichtigkeit dem Gegenüber zu erläutern, denn sonst werden die eigenen Bedürfnisse möglicherweise verletzt oder nicht beachtet. 

Die eigene Kommunikation zu verändern ist nicht leicht und bedarf am Anfang einer sehr bewussten Handlung, um es dann zu verinnerlichen. Mackes formulierten es daher auch so: Gewaltfreie Kommunikation hat viel mit der eigenen Haltung zu tun. 

Mit einem Zitat von Marshall B. Rosenberg, der das Konzept der gewaltfreien Kommunikation entwickelt hat, endet der workshop: „Willst Du Recht haben oder glücklich sein? Beides geht nicht.“ 

Beeindruckend war, dass der workshop individuell auf den DBW zugeschnitten war. Die Praxisbeispiele hatten einen realen Bezug zu den Selbsthilfegruppen. 

Selbsthilfe im digitalen Zeitalter 

Workshop Selbsthilfe aktuell und digital (Heike Steck und Annika Moser/Kastanie1) 

In Ihrer Anmoderation warf Heike Steck die Frage auf, ob Selbsthilfe digital unter Älteren möglich sei. Im Rahmen einer kurzen Vorstellungsrunde stellte die Gruppe schnell fest, dass viele der Älteren durchaus eine große Anzahl an technischen Werkzeugen und Kommunikationsplattformen bekannt sind und auch genutzt werden. 

Annika Moser vertiefte das Wissen, in dem sie unter anderem einige Messenger-Dienste, soziale Communitys und weitere Werkzeuge vorstellte. So kam die Gruppe dann im Austausch auch auf die Möglichkeiten zu sprechen, im Rahmen einer Videokonferenz Umfragen einzubauen oder virtuelle Whiteboards zu nutzen. Bei allen Überlegungen stand der Einsatz im Rahmen von Selbsthilfegruppen im Fokus. 

Nachdem die Teilnehmer zur Auflockerung einen kurzen Tanz in Form der „kickdropchallenge“ (tiktok) mitgemacht haben, wurden von der Gruppe Ideen und Möglichkeiten erarbeitet, gesammelt und diskutiert, wie die Selbsthilfegruppen künftig mit digitaler Unterstützung vorangebracht werden können. Diese Ideen sollen ab sofort in der Praxis zum Einsatz kommen. 

Abschließend wurde den Teilnehmern noch das Videokonferenz-Tool Teams vorgestellt, welches vom DBW lizensiert ist und von den Gruppen künftig eingesetzt werden kann. 

Impressionen vom Gruppenleiterseminar 2022

Gruppenleiterseminar 2022
Gruppenleiterseminar 2022
Gruppenleiterseminar 2022
Gruppenleiterseminar 2022
Gruppenleiterseminar 2022
Gruppenleiterseminar 2022
Gruppenleiterseminar 2022
Gruppenleiterseminar 2022
Gruppenleiterseminar 2022


Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Impressionen vom Gruppenleiterseminar 2021

Gruppenleiterseminar des DBW
Gruppenleiterseminar des DBW
Gruppenleiterseminar des DBW
Gruppenleiterseminar des DBW
Gruppenleiterseminar des DBW
Gruppenleiterseminar des DBW
Gruppenleiterseminar des DBW


Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

Impressionen vom Gruppenleiterseminar 2019


Fotos: Michael M. Roth, MicialMedia

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