14. November 2026 - Weltdiabetestag - Diabetes Update
Unter dem Motto "Entdecken, Mitreden und Informieren" lädt der DBW Diabetiker Baden-Württemberg e.V. (DBW) gemeinsam mit der ADBW (Arbeitsgemeinschaft Diabetologie Baden-Württemberg e.V.) zu einer zentralen Veranstaltung in Stuttgart Bad Cannstatt ein.
Freut Euch auf einen Tag voller Wissen, Austausch und praktischer Impulse. Komm mit anderen Menschen ins Gespräch, stell Deine Fragen und hol Dir neue Ideen für Dein Leben mit Diabetes.
Start ist um 10 Uhr, das voraussichtliche Ende wird gegen 16 Uhr sein. Geplant sind unter anderem folgende Highlights:
- Interaktive Vorträge: Ärzte und Patienten teilen ihre Expertise in spannenden Vorträgen von Abnehmspritze bis Begleiterkrankungen. Die Industrie informiert zu aktuellen Technik-Trends.
- Podiumsdiskussion: Unsere Vorstandsvorsitzenden diskutieren gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Landes-Politik sowie der Krankenkassen über die Zukunft der Diabetesversorgung.
- Markt der Möglichkeiten: Diabetes-Technologie zum Anfassen, Informationen aus erster Hand und zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch mit Industriepartnern und dem DBW-Vorstand.
- DIAschulisch: Wir adressieren die Sorgen der Eltern von Kindern mit Diabetes sowie der Erziehungs- und Lehrkräfte an die politischen Verantwortlichen.
- Psych. (Wohl)Befinden & Diabetes: Ein eigener Vortragsraum sowie ein Informationsstand der Deutschen DepressionsLiga widmen sich den psychischen Herausforderungen im Leben mit Diabetes.
Veranstaltungsort ist das SpOrt in Stuttgart. Es ist zentral in Bad Cannstatt gelegen, gut mit PKW und ÖPNV erreichbar sowie barrierearm: Anfahrt
Der Eintritt ist frei! Die Veranstaltung ist für ALLE Menschen offen.
Wir bieten eine Kinderbetreuung vor Ort, damit jeder auf seine Kosten kommt.
Für Gruppenleiter des DBW gibt es einen eigenen Veranstaltungsteil.
Hier findet Ihr das (vorläufige) Programm: Programm einsehen
Wer sich vorab anmeldet, darf sich bei Erscheinen auf eine kleine Überraschung freuen! Hier könnt Ihr Euch anmelden: Anmeldung zum Weltdiabetestag am Samstag, 14.11.2026 – Formular ausfüllen
Wir freuen uns auf Euch!
10 Jahre DIAschulisch
Jubiläum im Rahmen des WDT
Unser Projekt DIAschulisch haben wir nunmehr vor 10 Jahren begonnen. Hier könnt Ihr von Initiator und Projektleiter Reiner Hub lesen, wie das Projekt entstand, begann und sich entwickelt hat: https://www.diabetiker-bw.de/news/10-jahre-diaschulisch/
Im Rahmen des Weltdiabetestages wollen wir auch das Jubiläum begehen.
Dies Jubiläum wird gefördert von:
Die Veranstaltung zum Weltdiabetestag in Stuttgart wird gefördert von:

Logoleiste der GKV (Quelle: GKV)
Weltdiabetesmonat November 2025
Rund um den Weltdiabetestag am 14.11.2025 war der DBW wieder an verschiedenen Orten aktiv:
Weltdiabeteswoche bei der Firma Bosch
Der DBW arbeitet schon seit einigen Jahren im Rahmen von Gesundheitstagen mit Dr. Thomas Reinhardt zusammen, der das Medizinische Zentrum im Entwicklungszentrum der Firma Bosch am Standort Abstatt leitet. Für dieses Jahr hatte Dr. Reinhardt mit unserer Unterstützung mehrere Aktionen rund um den Weltdiabetestag geplant.
So hielt am 11. November die Diplom-Oecotrophologin und Diabetesberaterin Dr. Astrid Tombek vom Diabetes Zentrum Mergentheim online den Vortrag „Prävention und Therapie des metabolischen Syndroms/Diabetes mellitus Typ 2“; zwei Tage später war DBW-Vorstandsmitglied und Sozialreferent Reiner Hub mit dem Vortrag "Menschen mit Diabetes - Sozialrechtliche Aspekte" an der Reihe. Beide Vorträge waren über das interne Netz auch in anderen Standorten von Bosch zu verfolgen.
Zusätzlich konnten sich am 13. November 25 interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standorts Abstatt von Dr. Reinhardt einen Dexcom G7-Sensor setzen lassen. Nur zwei von ihnen sind an Typ-2-Diabetes erkrankt. Die anderen versprachen sich von der Aktion Aufklärung, wie sich ihre Ernährung auf den Blutzucker auswirkt. Alle hatten zuvor schon zusammen mit Reiner Hub einen Risiko-Check gemacht. Dabei hatte sich bei zwei von ihnen ein erhöhtes Risiko für eine spätere Erkrankung an Typ-2-Diabetes gezeigt.
Reiner Hub, Vorstandsmitglied DBW und Sozialreferent DDF
Diabetesaufklärungstag in Ettlingen am 15.11.
In der Augenarztpraxis Dr. Spitzer in Ettlingen waren der LionsClub und der DBW gemeinschaftlich aktiv, um aufzuklären, Blutzuckermessungen durchzuführen und Augenuntersuchungen anzubieten.
Die Besucher und Besucherinnen nahmen dieses Angebot sehr gerne wahr. So wurden Risiko-Fragebögen ausgefüllt, um mehr über das individuelle Diabetesrisiko zu erfahren, der Blutzuckerspiegel gemessen, Augen untersucht und über das Angebot der Selbsthilfe informiert.
Prof. Dr. Hammes und Frau Dr. Spitzer übernahmen ärztlichen Betreuung sowie die Augenuntersuchung. Frau Limbach führte Blutzuckermessungen durch und Frau Krieg und Frau Weßbecher informierten über das Selbsthilfeangebot.
Wertvolle Gespräche und dankbare Teilnehmende waren das erfreuliche Ergebnis unserer Kooperation.
Beate Limbach, Diabetes Guide DDF
WDT-Stand vor der Graf Eberhard Apotheke in Grafenau
Am 14.11. war Frau Fischer mit einem Infostand in der Graf Eberhard Apotheke in Grafenau. Die günstige Lage der Apotheke – es gibt einige Arztpraxen in unmittelbarer Nähe – führte zu viel Besuch in der Apotheke und am Stand. Frau Fischer freute sich über das große Interesse und beantwortete ausführlich die Fragen der Besucher.
Andreas Kneiphoff, Marketing/ÖA beim DBW
WDT-Stand im Seniorenstift in Grafenau-Dätzingen
Am 20.11. nutzte Frau Fischer den Bürgerkaffee-Nachmittag im Seniorenstift Adrienne von Bülow in Grafenau-Dätzingen, um auf das Angebot und die Aktivitäten des DBW aufmerksam zu machen. Gerne übergab sie Broschüren bzw. Infomaterial an die Interessierten.
Andreas Kneiphoff, Marketing/ÖA beim DBW
Diabetes und Straßenverkehr
ein Praxisseminar auf dem Hockenheimring
Mit Unterstützung des Lions Club und dem DBW Diabetiker Baden-Württemberg e.V. durften 15 Teilnehmer ein eintägiges Praxisseminar auf dem Gelände des Motodroms auf dem Hockenheimring zum Thema Diabetes und Führerschein absolvieren.
Vorrangig befasste sich die Informationsveranstaltung mit Führerscheinfragen aus Sicht eines Juristen, eines Polizisten sowie eines Mediziners.
Gesonderte Voraussetzungen für die Erlangung und Sicherung einer Fahrerlaubnis trotz der Diagnose Diabetes und die möglichen Folgen eines Unfalls aufgrund einer Unterzuckerung standen im theoretischen Teil bei 3 Referaten im Vordergrund.
Dabei gingen die Referenten, ein Fachanwalt für Verkehrsrecht, ein berufserfahrender Polizeibeamter aus dem Verkehrsdienst und ein langjährig erfahrener Internist und Professor als Arzt, auf Fragestellungen rund um den Umgang mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Bußgeldbehörden und der Führerscheinstellen wie auch auf die individuellen Fragen der Teilnehmer hierzu ein.
Die praktischen Auswirkungen gesundheitlicher Beeinträchtigungen der Fahrtauglichkeit wurden dann durch den Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr auf zwei Fahrsimulatoren für PKW und E-Roller anschaulich gemacht.
Über Mittag wurden Referenten wie Besucher im Sachs-Haus mitten auf dem Motodrom kulinarisch von einem Hockenheimer „Italiener“ verwöhnt.
Die Teilnehmer hatten sodann abschließend Gelegenheit, die wesentlichen Einrichtungen des Hockenheimrings zu besichtigen, und dabei auch einen Blick hinter die Kulissen der Motorsportarena einschließlich Boxengasse und Rennleitung zu werfen und für ein „Beweisfoto“ Spalier auf dem Siegerpodest der Rennstrecke zu stehen.
Prof. Dr. Hammes bewährte sich dabei sowohl als zertifizierter Führer für Besichtigungen auf dem Ring mit viel historischem Fachwissen wie auch als Hockenheimer.
Eine aus Sicht der Teilnehmer rundherum gelungene Veranstaltung bereits zum wiederholten Mal auf dem Gelände des Hockenheimrings.
Literaturtipp zum Thema Diabetes und Führerschein auch für alle anderen Interessierten: Sozialinfo Nr. 5 über Mitglieder-LogIn, für Mitglieder des Landesverbandes DBW kostenlos, Nichtmitglieder können die Sozialinfo in der Geschäftsstelle bestellen.
Zum Überblick aller Sozialinfos
Steffen Graf, Vorstand des DBW
Hier klicken, um den Brief eines Teilnehmers zu lesen, wie er den Tag empfunden hat
Mit dem LionsClub zur Diabetes-Aufklärung in Schwetzingen
Über 100 Blutzuckermessungen am 13. und 14. November 2025 an unserem Gemeinschaftsstand im Palais Hirsch
Im Gegensatz zu letztem Jahr hatten wir dieses Mal für diese gemeinsame Aktion zwei Tag eingeplant, was sich als sinnvoll erwies. Mit einer zumeist vierköpfigen Besetzung waren wir – der Lions Club Schwetzingen (LCS) und der DBW Diabetiker Baden-Württemberg e.V. (DBW) – an beiden Tagen gut beschäftigt, mit den Bürgerinnen und Bürgern, die vorbeikamen.
Sowohl am Donnerstag als auch am Freitag kamen die ersten Menschen bereits vor der angekündigten Uhrzeit zu uns. Teilweise kamen so viele auf einmal, dass sie warten mussten. Selten gab es für das Team eine kurze Verschnaufpause, die umgehend für eine kleine Stärkung genutzt wurde. Wahrscheinlich trug auch das spätsommerliche Wetter zu dem Ansturm bei.
Die meisten Bürgerinnen und Bürger füllten zunächst einen Risiko-Fragebogen aus, den sie dann mit unseren Experten besprachen. Anschließend wurde der Blutzuckerspiegel gemessen. Etwa ein Drittel der getesteten Personen wissen ein sehr hohes Risiko auf, ein weiteres Viertel ein erhöhtes Risiko. Diese Zahlen zeigen die Notwendigkeit und Effizienz dieser Aufklärungsarbeit.
Der Oberbürgermeister Matthias Steffan besuchte uns und informierte sich über unsere Arbeit und unsere Ergebnisse. Er zeigte sich ein wenig bestürzt über die hohen Zahlen und bedankte sich umso mehr für unseren Einsatz.
Wenngleich der Besuch am Freitag etwas schwächer war, zeigten die Bürgerinnen und Bürger auch hier schon Interesse vor dem offiziellen Beginn und kamen noch bis kurz vor Schluss. Wir waren daher froh, dieses Jahr an zwei Tagen mit unserem Angebot vor Ort gewesen zu sein.
Neben dem Risikotest und dem Blutzuckermessen kam auch der eine und andere Mensch mit Diabetes vorbei. Insbesondere diese Gruppe interessierte sich für das Angebot der Selbsthilfe. Aber auch etliche Menschen mit erhöhtem Risiko erkundigten sich nach dem Angebot der Selbsthilfe und stellten Fragen rund um gesunde Ernährung.
Unser gemeinsames Fazit lautet: Es braucht dieses niederschwellige Angebot zur Aufklärung und Prävention. Die Kooperation zwischen dem Lions Club und dem DBW funktioniert bestens und wird daher fortgesetzt.
Andreas Kneiphoff, Marketing/ÖA beim DBW
WDT 2025 im Haus der Wirtschaft: ADBW, DBW und VDK vor Ort
Am 14.11.2025 feierten anlässlich des Weltdiabetestags die drei Organisationen ADBW, DBW und VDK gemeinsam im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.
Im Foyer präsentierten sich Organisationen rund um Diabetes mit eigenen Ständen und stellten sich den Fragen, Wünschen und Anregungen der Gäste.
Neben Grußworten von Prof. Lobmann (ADBW), Herrn Hotz (VDK) und Eric Bayerschen (DBW) gab es auch wieder ein hochkarätiges Vortragsprogramm. Dr. Gölz (Diabetologe) berichtete von den neuesten Errungenschaften beim Einsatz von KI im Diabetesmanagement. Medikamentenengpässe und Lieferketten wurden eindrucksvoll von Dr. Schittenhelm (LAV) dargestellt. Zum Abschluss berichtete Prof. Seufert (Uniklinikum Freiburg) umfangreich von den verschiedenen Diabetesmedikamenten, die mittlerweile als „Abnehmspritzen“ weitläufige Bekanntheit erreicht haben.
Rundum war es eine gelungene Veranstaltung. Dies zeigten unter anderem auch die Rückmeldungen der Gäste die zufrieden den Heimweg antraten.
Eric Bayerschen, stellvertretender geschäftsführender Vorstand
Weltdiabetesmonat November 2024
Am 14.11.2024 war Weltdiabetestag. Der DBW war im Weltdiabetesmonat wieder an unterschiedlichen Stellen präsent. Gerne berichten wir über unsere Aktivitäten:
Der DBW gemeinsam mit dem Lions Club in Schwetzingen
Weltdiabetestag - Kooperation - Gespräche
Am diesjährigen Weltdiabetestag waren wir erstmalig gemeinsam mit Prof. Dr. Hammes von den Lions in Schwetzingen und dem Distriktbeauftragten Diabetes unterwegs. Das Hirschpalais in Schwetzingen hat einen passenden Rahmen geboten. Wir – das waren Helene Klein (DBW-Vorstandsvorsitzende), Dorothee Schulz (langjährige SHG-Leiterin in Heidelberg) und Anja Lazar (Geschäftsstellenleitung).
Seit ca. 3 Jahren besteht die Kooperation mit dem Lions Club International Distrikt 111 Süd Nord und wird immer wieder mit vielen gemeinsamen Aktionen mit Leben gefüllt. Die Lions sind seit vielen Jahren in Schwetzingen am Weltdiabetestag aktiv, bisher mit dem Angebot des Apollo Mobils. Dieses Jahr bestand das Angebot in Blutzuckermessungen, Beratungen zum Diabetesrisiko, Informationen zur Arbeit des DBW und gesunden Snacks.
Es kamen Menschen, die bereits an Diabetes erkrankt sind, aber auch viele Menschen, die einfach und unkompliziert ihren Blutzuckerspiegel messen lassen wollten und mehr über ihr persönliches Risiko, an Diabetes zu erkranken, erfahren wollten. Insbesondere die Form des niederschwelligen Angebots und die Möglichkeit der Information ohne komplizierte Terminvereinbarung oder langen Wartezeiten kam bei den Menschen vor Ort gut an. Insgesamt haben das Angebot zur Blutzuckermessung und Risikoberatung 50 Menschen genutzt.
Menschen, die bereits an Diabetes erkrankt sind, waren an der Arbeit des DBW interessiert, aber auch die Möglichkeit eine Selbsthilfegruppe in Heidelberg zu besuchen und die Insidertipps mit weitergehenden Schulungsmaßnahmen zum Thema Diabetes in und um Heidelberg wurden gerne mitgenommen. Ich persönlich habe erfahren, womit Menschen, die an Diabetes erkrankt sind, im Alltag ringen und was Hürden darstellen kann, z.B. an Schulungsmaßnahmen teilnehmen zu dürfen, die man als Patient für sich identifiziert hat. Ich denke, es ist ein wichtiges Angebot immer wieder Blutzucker zu messen und mit dem Risikofragebogen den eigenen Stand zu ermitteln, denn an diesem Tag haben 15 Prozent der Menschen, die bei uns waren, erfahren, dass Sie eine Glukosetoleranzstörung (= Prädiabetes) haben. Sie sollten bei ihrem Hausarzt weitergehende Untersuchungen durchführen lassen.
Das ist wichtig, denn die Dunkelziffer an Menschen, die an Diabetes erkranken lag im Jahr 2022 bei ca. 2 Millionen in Deutschland. Aus einem Prädiabetes kann sich über Jahre hinweg ein Typ-2-Diabetes entwickeln. Es ist möglich, durch eine Lebensstiländerung wieder zu einem gesunden Zuckerstoffwechsel zurückzukehren. (Quelle: diabinfo.de - Zahlen & Fakten). Diabetes tut nicht weh, kann aber bei Nichtbehandlung zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen.
Wir danken Professor Dr. Hammes für die gemeinsame Initiative und Durchführung dieser Veranstaltungen!
Anja Lazar, Geschäftsstellenleitung
Weltdiabetestag am Klinikum Stuttgart mit dem DBW
Das Klinikum Stuttgart hat am 14. November 2024, dem Weltdiabetestag, einen Tag der offenen Tür veranstaltet.
Ein großes Banner außen an der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Geriatrie wies vielen Besuchern den Weg.
Geboten wurde den zahlreichen Besuchern ein Vortragsprogramm zu verschiedenen Themen, beispielsweise zu Ernährung, zum diabetischen Fuß oder auch zu neuen Therapieoptionen. Sie konnten an einer Führung durch das MVZ-Diabetes teilnehmen. Dort gab es dann auch noch die Möglichkeit, einen Gesundheitsparcours zu besuchen: Blutdruckmessung, Blutzuckermessung, Fuß-Nerven-Check und Fuß-Gefäßcheck. Der Andrang war so groß, dass sich zeitweise Schlangen bildeten.
Darüber hinaus gab es einen Gesundheitsmarkt im überdachten Innenhof des Klinikums mit 12 Ständen aus Industrie, Orthopädie-Schuhtechnik und der Selbsthilfe. Am Stand des DBW waren Reiner Hub (Vorstandsmitglied), David Marquardt (Gründer der Gruppe Diabetes Athletes Stuttgart) und der Autor. Zeitweise kamen so viele Menschen an den Stand, dass alle gleichzeitig in unterschiedlichen Gesprächen waren. Dabei drehte es sich um allgemeine Fragen, besondere Fragen der Ernährung, soziale Fragen und um Gruppen in der näheren Umgebung. Der Wunsch nach einem Austausch unter Betroffenen war sehr deutlich spürbar.
Der DBW konnte so nochmals besonders auf die neue Gruppe in Waiblingen sowie auf die beiden in Gründung befindlichen Gruppen in Ostfildern und die Diabetes Athletes zentral in Stuttgart hinweisen.
Selbstverständlich unterstützt der DBW auch weitere Gruppen, bei Interesse darf sich jeder gerne in der Geschäftsstelle des DBW melden.
Autor: Andreas Kneiphoff, Referent Marketing/ÖA
Themenabend anlässlich des Weltdiabetestages in Freudenstadt - mit dem DBW
"Die Abnehmspritze – Einsatz in der Therapie des Typ-2-Diabetes und darüber hinaus"
In Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Roland Mach aus der Praxis Internisten Freudenstadt und der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Landkreises Freudenstadt fand die Veranstaltung mit dem Thema "Die Abnehmspritze – Einsatz in der Therapie des Typ-2-Diabetes und darüber hinaus" statt.
Eingeladen waren alle Interessenten ab 18 Uhr in die Hallen des Campus Schwarzwald Freudenstadt, um sich vorab an den Infoständen diverser Anbieter medizinischer Produkte im Foyer zum Thema Diabetes zu informieren. Natürlich durfte auch der Infostand des DBW nicht fehlen.
Gleich nach Eröffnung wurden viele neugierige Fragen an die drei Vertreter des DBW gerichtet. So entstanden schnell intensive und mitunter lange Gespräche, die bis zum Beginn des Vortrags nicht abebbten.
Zwischendurch gab es die Gelegenheit für Besucher, eine kleine, kreative Ausstellung der Schülerinnen der Luise-Büchner-Schule zum Thema Diabetes zu bestaunen und ihnen ein kleines Feedback dazu zu geben. Denn sowohl die Kunstlehrerin als auch einige Schülerinnen waren mit anwesend auf der Veranstaltung.
Mit Beginn des Vortrags um 19 Uhr war der Raum komplett gefüllt und die Anwesenden lauschten aufmerksam den Worten des Herrn Dr. Roland Mach zum Thema „Die Abnehmspritze“ - Einsatzmöglichkeiten und Grenzen in der Typ2-Diabetestherapie und darüber hinaus!
Der Andrang an Fragen im Anschluss an den Vortrag fand kaum ein Ende. Es wurden einige Erfahrungsberichte von Teilnehmern vorgetragen und man konnte das große Interesse anhand der Fragen an dem Thema sehr deutlich spüren.
Der DBW ist dankbar für die Einladung und dass er die Möglichkeit hatte, sein Wissen und seine Erfahrung an alle Interessierten weiterzugeben. So endete ein erfolgreicher, kalter und bewölkter Novemberabend über dem Campus Schwarzwald Freudenstadt im Kampf gegen den Diabetes.
Autor: Wilhelm Dinges
Am 19.11.2024 ist der DBW in der Volkshochschule in Heidelberg
In der Volkshochschule Heidelberg hält Prof. Dr. med. Erhard Siegel einen Vortrag: "Lifestyle oder Diabetes-Therapie Für wen eignet sich die Abnehmspritze".
Am 19. November hielt Prof. Dr. med. Erhard Siegel einen Vortrag zum aktuellen Thema Abnehmspritze. Prof. Siegel ist ärztlicher Direktor des St. Josefkrankenhaus Heidelberg und Chefarzt Gastroenterologie, Diabetologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin.
In seinem Vortrag berichtete er, dass Elon Musk und Kim Kardashian die Abnehmspritze einsetzen. Nicht weil sie an Diabetes erkrankt sind, sondern um überflüssige Pfunde zu verlieren. Im Verlauf des Vortrags schilderte er, dass die Abnehmspritze für Diabetiker eine Möglichkeit darstellt, leichter mit ihrer Krankheit zu leben.
An die 50 Besucher kam zum Vortrag in die Volkshochschule. Die meisten Besucher waren offenbar Menschen mit Diabetes, die sich für das Thema Abnehmspritze interessierten.
Die Besucher hatten neben dem Vortrag Gelegenheit, sich beim Stand des DBW über die Selbsthilfe zu informieren. Dorothee Schulz und Beate Limbach (DiabetesGuide DDG) waren als Ansprechpartner vor Ort, freuten sich über den regen Austausch und gaben gerne Flyer mit.
Autor: Andreas Kneiphoff, Referent Marketing/ÖA
Mit dem Lions Club war der DBW bei der Europa Apotheke in Mannheim
Risikotest, Blutzucker messen, Präventionsaufklärung und Infos zum Selbsthilfeangebot
Am 23.11.2024 war der DBW, vertreten durch Dorothee Schulz und Helmut Losert, gemeinsam mit dem Lions Club, vertreten durch Frau Dr. Friedmann, Frau Posner, Frau Dr. Stahl-Maugé und Herrn Prof. Hammes, in der Europa Apotheke in Mannheim.
In der Zeit von 10 bis 17 Uhr kamen etwa 50 Besucher, um sich den Blutzuckerspiegel messen zu lassen und einen Risikotest durchzuführen. Rund 15 Prozent der Menschen, die kamen, erfuhren, dass Sie eine Glukosetoleranzstörung (= Prädiabetes) haben. Ihnen ist zu empfehlen, bei ihrem Hausarzt weitergehende Untersuchungen durchführen zu lassen.
Gemeinsam konnten wir im Sinne der Prävention aufklären und auf das Angebot der Selbsthilfe aufmerksam machen. Wir danken der Europa Apotheke für die Möglichkeit, proaktiv tätig zu sein, und dem Lions Club für die tatkräftige Unterstützung!
Autor: Andreas Kneiphoff, Referent Marketing/ÖA
Weltdiabeteswoche 13. - 19.11.2023
Beweg Dein Leben! Bewegung ist das Motto zum diesjährigen Weltdiabetestag am 14.11.2023.
Landesdiabetestag am 14.11.2023 in Stuttgart
Gemeinsam veranstalteten ADBW und DBW anlässlich des WDT einen Landesdiabetestag in Stuttgart. Zu dieser Veranstaltung waren alle an Diabetes erkrankte Menschen sowie Angehörige und Interessierte eingeladen.
Diabetestag Stuttgart 2023 – ein wichtiger Termin!
Trotz des miserablen Wetters war der Diabetestag am 14. November 2023 in Stuttgart lebhaft besucht. Die vielen - geschätzt 150 - Besucher, Betroffene, aus Selbsthilfe, Ärzteverbänden, Industrie und Politik, erwartete ein breites und interessantes Programm. Zur großen Freude waren unter den Besuchern auch Prof. Beischer, der frühere Diabetologe aus dem Bürgerhospital, und Prof. Böhm, früher am Landesgesundheitsamt. Organisatorisch nicht optimal war das Verbot der Hausverwaltung, im Haus der Wirtschaft für eine gut erkennbare Beschilderung zu sorgen, um die Suche nach den Seminarräumen zu erleichtern. Auch der Zugang zur vorhandenen Bewirtung im Erdgeschoss des großen Gebäudes war schlecht erkennbar.
Drei Patienten-Seminare
Kurzweilig und praxisnah informierte Dr. Stefan Gölz aus Esslingen darüber, welche wichtigen Informationen die modernen Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung liefern und wie Mann/Frau diese für eine gute Beurteilung der Einstellung nutzen kann. Frau Dr. Astrid Tombek aus Bad Mergentheim informierte umfassend über das, was man heute über eine sinnvolle Ernährung bei Diabetes wissen sollte, und traf damit voll das Interesse vieler Besucher, wie viele Diskussionsfragen zeigten. Leider nur kurz konnten Dr. Andrea und Bernhard Walter aus Breisach zu Bewegung bei Diabetes motivieren. Denn eine Vollsperrung der Autobahn verhinderte ihre pünktliche Ankunft. Die Industrie informierte über Mess-Systeme und Hilfsmittel für den Diabetes-Alltag.
Podiumsdiskussion startet mit Statements
Im späteren, von Prof. Lobmann sehr versiert moderierten Plenum, trafen die Zuhörer auf dem Podium wohlwollende Vertreter der Politik und der AOK. Alle Referenten hatten im Vorfeld die vom DBW gesammelten Rückmeldungen erhalten. Darin teilten Betroffene ihre aktuellen Sorgen, Nöte und Anliegen im Diabetesalltag mit. Leider aber gingen die Referenten nur auf das ein, was sie in ihrem eigenen Horizont für wichtig und wert zu sagen hielten und folgten damit der gewohnten Tendenz von Politikern und Funktionären. So enttäuschten sie diejenigen, welche Antworten auf ganz spezielle Anliegen erwartet hatten.
Nachwuchs an Diabetologen gefährdet
Frau Prof. Kellerer, die Stuttgarterin und Past-Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft, konnte nicht genug betonen, wie sich aktuell die Situation der Versorgung der Menschen mit Diabetes immer weiter verschlechtert. Im ganzen Land werden Diabetesabteilungen in den Kliniken abgebaut. Denn angesichts der desolaten finanziellen Situation in den Kliniken besteht bei den Klinikverwaltungen kein Interesse an diesem wichtigen Fach, obwohl doch ein sehr großer Anteil der Menschen, die in Kliniken behandelt werden müssen, einen Diabetes mitbringen. Um die Versorgungsqualität aufrecht zu erhalten und teure Komplikationen zu vermeiden forderte sie daher diabetologische Expertise auf allen Versorgungsebenen. Dafür gibt es gerade jetzt vor einer geplant großen Strukturreform der Kliniken reale Chancen, sofern sie genutzt und ihre Forderungen gehört werden. In der Person von Manne Lucha konnte die Referentin dabei den gegenwärtigen Vorsitzenden der Gesundheitsministerkonferenz ansprechen. Diabeteskompetenz in Kliniken könne aus der Sicht von Frau Prof. Kellerer gerne auch durch eine Vernetzung mit spezialisierten Praxen geboten werden. Sie verwies auf die gesetzlichen Vorgaben für die Hygiene in den Kliniken. Analog könnte es auch mit der Diabetesversorgung funktionieren. Wirksame Steuerungsinstrumente, um für die nötige Expertise zu sorgen, könnten im geplanten Finanzierungssystem Aufschläge bei Vorhaltung diabetologischer Kompetenz oder Abschläge bei deren Fehlen darstellen. Die derzeitige Diskussion um die Krankenhausstrukturreform konzentriere sich leider nur auf Qualitätsvorgaben im Sinne einer Hochspezialisierung. Die allgemeine Innere Medizin bleibe dabei auf der Strecke. Diese aber werde im Gegensatz zur Hochspezialisierung in der Fläche dringender benötigt. Die Diabetologie könne mit dieser allgemeinen Inneren Medizin jedoch gut verbunden werden.
Dr. Wolfgang Stütz aus Bretten sah als Vertreter der ambulanten Diabetologie (noch) eine gute Versorgungssituation, verkannte aber nicht die Gefahr, dass es künftig nicht mehr genügend diabetologisch qualifizierte Ärzte geben könnte, wenn solche nicht mehr in den Kliniken ausgebildet werden.
Selbsthilfe fordert mehr Unterstützung und eine bessere Vernetzung
Helene Klein verwies auf die Angebote der Selbsthilfe und deren Defizite und Probleme, z.B. bei der Finanzierung von DIAschulisch, der Wieland-Stiftung und bei den weit verbreiteten Defiziten der Ausbildung zum Diabetes in der Pflege. Außerdem forderte sie eine stärkere Vernetzung zwischen allen Beteiligten unter konsequenter Einbeziehung der betroffenen Menschen durch die Selbsthilfeorganisation(en).
Die AOK verweist auf Fortschritte
Herr Johannes Bauernfeind verwies als Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg auf die Fortschritte in der Versorgung von Menschen mit Diabetes durch die HZV (hausarztzentrierte Versorgung), die Selektivverträge und die CGM-Finanzierung durch die AOK. Bedenken bereitete allerdings allen Betroffenen und Fachleuten seine Position, er halte Diabetesabteilungen in Kliniken grundsätzlich für verzichtbar.
Gesundheitsminister besorgt über Krankenhaus-Strukturreform
Gesundheitsminister Manne Lucha verwies auf seine Probleme mit der derzeitigen Planung der Krankenhaus-Strukturreform und plädierte wiederholt auf einen Abbau der Sektorengrenzen zwischen ambulant und stationär. Angesichts der sehr aufgeregten Stimmung in der politischen Diskussion seien alle Überlegungen und manche guten Projekte für eine bessere Verhältnisprävention des Diabetes allerdings derzeit nicht ansprech- und durchsetzbar.
Auf dem Podium wird weiter über die Gesundheitsversorgung diskutiert
Während die Referenten in ihren Referaten nur zum Teil auf die ihnen lange vorab vorgelegten Fragen, Sorgen und Anliegen der Betroffenen ein- und viele davon übergingen, gestaltete sich die Podiumsdiskussion eher nachdenklich, aber temperamentvoll. Allerdings musste Minister Lucha entgegen der ursprünglichen Planung sehr schnell wieder die Veranstaltung verlassen und blieb viele Antworten schuldig. So konnte auch die vorbereitete demonstrative Übergabe der zusammengefassten Beiträge und Klagen der Betroffenen nicht mehr stattfinden.
Ein politischer Pakt als Lösung
Einen hoffnungsstiftenden Ausblick lieferte der Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses Florian Wahl MdL, indem er einen Pakt der demokratischen Parteien anregte, um auf Landesebene die Probleme und Defizite abzubauen, welche derzeit noch bestehen. Er verwies auf den Erfolg der Lobbyarbeit, durch welche wir, der DBW zusammen mit der ADBW, in den letzten Jahren im Land bei der Politik viel Verständnis erreicht haben. Ein solcher Pakt erlaube es womöglich, einen Weg zu finden, die benötigten Ressourcen (Sachmittel) für die schon laufenden Projekte zu erschließen.
Autor: Dr. Albrecht Dapp (ehem. Vorstand DBW)
Bilder: DBW
Weltdiabeteswoche 14. - 20.11.2022
Der November steht ganz im Zeichen des Weltdiabetestages. In der Woche davor gab es bereits ein Interview mit Herrn Prof. Dr. Seufert, Diabetologe und Vorstand der ADBW, in der Sendung "Kaffee oder Tee" des SWR mit dem Titel "Leben mit Diabetes". Dieses Interview ist in der ARD-Mediathek verfügbar, hier der Link: Leben mit Diabetes.
Für uns ist es der Weltdiabetestag nicht alleine ein einzelner Tag sondern vielmehr eine ganze Woche, in der wir mit verschiedene Aktivitäten auf die "Volkskrankheit" Diabetes aufmerksam machen wollen:
Podiumsdiskussion
Herausragend ist sicher die Podiumsdiskussion am 14.11., 17 Uhr, die wir gemeinsam mit der ADBW im Rathaus Stuttgart organisieren. Wir haben sowohl politische Vertreter als auch Krankenkassen und Ärzte auf dem Podium - und Ihr? Jeder kann dabei sein und sich an die Diskussion beteiligen! Das ist echte politische Teilhabe. Nutzt diese einmalige Gelegenheit. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:
Habt Ihr Anliegen und Themen, die gefragt und diskutiert werden sollen, könnt Ihr uns diese vorab per Mail an info@diabetiker-bw.de schicken.
Aber auch im Livestream könnt Ihr noch Fragen einbringen und habt Gelegenheit mit dabei zu sein. Den Link findet Ihr etwas weiter unten.
Nachbericht
Weltdiabetestag – Die Stunde der Politik
Die zentrale Veranstaltung von DBW und ADBW zum Weltdiabetestag in diesem Jahr gelang mit einem neuen Format besonders gut. Neu war, dass die Veranstaltung zwar in Präsenz im Stuttgarter Rathaus stattfand, jedoch per Livestream ins ganze Land übertragen wurde. Damit konnten auch Mitglieder, welche die Fahrt nach Stuttgart aus den unterschiedlichsten Gründen scheuten, live dabei sein und sich auch aktiv an dem Austausch beteiligen. Als Video steht es übrigens weiterhin im Netz.
Link zur Podiumsdiskussion im Rathaus Stuttgart
14.11.2022, 17 Uhr
Mit Sozialpolitikern und Krankenkassen im Dialog über Diabetes
Unserer Einladung zum Austausch über diabetespolitische Landesthemen waren die sozialpolitischen Sprecher von Grünen, CDU, SPD und FDP zusammen mit führenden Vertretern der AOK und Privatkrankenkassen gefolgt. Und so saßen ganz stimmig Petra Krebs (Grüne), Dr. Michael Preusch (CDU), Florian Wahl (SPD) und Jochen Haußmann (FDP) im Halbkreis neben Johannes Bauernfeind (Vorstandsvorsitzender der AOK) und Dr. Ralf Kantak (Vorsitzender des Verbands der PKV) neben der DBW-Vorsitzenden Helene Klein und ADBW-Sprecher Prof. Lobmann und tauschten sich unter der souveränen Moderation von Prof. Jochen Seufert (Freiburg) zu unseren Themen aus.
Diabetologische Versorgung – Hausärzte und Kliniken sowie in Schulen und KiTas
Zentrales Thema war dabei das Problem, dass sich die diabetologische Versorgung im Land stetig verschlechtert, da immer weniger Diabetologen in immer weniger diabetologischen Klinikstrukturen ausgebildet werden, worunter insbesondere die Bedürftigsten leiden, nämlich die Kinder mit Diabetes und die pflegebedürftigen alten Betroffenen. Dass das Modell DIAschulisch zwar derzeit enorm nachgefragt, jedoch immer noch nicht von der Politik gefördert wird, wurde dabei ausführlich diskutiert.
Diabetes-Prävention kommt noch viel zu kurz
Weitere heiß diskutierte Themen waren die Prävention – trotz verschiedener Anläufe im Fachbeirat Diabetes ist dazu noch kein Projekt in Baden-Württemberg auf den Weg gebracht worden. Die Verhinderung von Amputationen bei diabetischem Fuß – ein fertiges und erfolgreiches Projekt in Baden-Württemberg scheiterte letztlich an der Finanzierung - und Diabetes und Covid-19.
Schwierigkeiten bei der Digitalisierung und in der Selbsthilfe durch die Pandemie
Hier wurden auch die Probleme angesprochen, welche in der Diabetikerbetreuung und der Selbsthilfe durch die Pandemie und den Shutdown entstanden sind. Dazu zählen auch die täglichen Querelen mit der Digitalisierung in den Praxen sowie die derzeit noch fehlende Finanzierung der modernen digitalen Formen des Austauschs in der Selbsthilfe angesichts der aktuellen Probleme, wieder konventionelle Gruppentreffen zu organisieren.
Fazit: Es bleibt viel zu tun!
So lebhaft war der Austausch, dass der zunächst geplante Zeitrahmen weit überschritten wurde. Zufrieden äußerten sich alle Teilnehmer über die Qualität, die Sachlichkeit und die Organisation, auch für das Knüpfen von neuen Verbindungen zum Austausch.
Autor: Dr. A. Dapp, Vorstand DBW
Bilder: Medienmacher, DBW
Erstes digitale Elterntreffen am 16.11.
Außer der Podiumsdiskussion freuen wir uns auch auf das bereits angekündigte erste digitale Elterntreffen am 16.11.. Meldet Euch gerne per Mail dazu an unter a.towae@diabetiker-bw.de. Auch hier habt Ihr die Möglichkeit, Themen und Fragen (vorab) einzubringen, die wir dann beim Elterntreffen ansprechen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch der Familien.
Nachbericht
Am Mittwoch, 16.11.22, fand das erste digitale Elterntreffen des DBW statt. Fünfzehn Familien meldeten sich an und schickten vorab Fragen und Themenwünsche.
Kennenlernen und vertrauensvoller Austausch über Diabetes hilft Eltern
Nach einer ersten Vorstellungsrunde entstand schnell eine herzliche Runde und ein vertrauensvolles Miteinander. Neben „alten Hasen“ waren besonders auch Familien, deren Kinder während der Corona-Pandemie erkrankt sind, am Austausch interessiert. Teilweise kannten sie noch keine anderen betroffenen Familien und waren dankbar für Tipps. Während der knapp 3-stündigen Veranstaltung wurden unterschiedlichste Themen angesprochen. Besonders schwierige, schlaflose Nächte mit schwankenden Werten sind eine große Herausforderung. So tat es den Eltern gut, sich verstanden zu fühlen und zu sehen, dass es anderen auch so geht.
Setzen von Katheter und Sensoren
Auch die Angst vor dem Setzen von Kathetern und Sensoren war ein Thema, zu dem es viele gute Ratschläge und Erfahrungen aus der Runde gab. Es wurde zugleich aufgezeigt, wie wichtig eine altersgerechte Mitbestimmung der Kinder ist, um eine gute Diabetesakzeptanz zu erreichen.
Fortsetzung der Elterntreffen in Planung
Dass die Selbsthilfe und der gemeinsame Austausch wichtig sind, zeigten die positiven Rückmeldungen der Eltern. Der DBW plant daher zukünftig regelmäßig digitale Elterntreffen, um auch Eltern aus Regionen ohne aktive Selbsthilfegruppen die Möglichkeit zum Austausch zu geben.
Autor: Anica Towae, DBW Vorstand und DDF Diabetes Guide Kinder & Jugend

Vor Ort in Apotheken
Darüber hinaus sind wir wieder in Apotheken und informieren über Diabetes und Prävention. Unsere Sozialreferenten haben dies in die Hand genommen und sind, unterstützt durch unseren Vorstand, in einigen Apotheken vor Ort.
VITA Apotheke in Bad Cannstatt
In Bad Cannstatt kamen am 19.11. bei einer Aufklärungsaktion zu Diabetes Christine Sturgess, Diabetesguide, und Eric Bayerschen, Sozialreferent, mit zahlreichen Kunden einer Apotheke ins Gespräch. Das Personal unterstützte dabei trotz "Rush hour" herzlich und tatkräftig die Aktion!
Es zeigte sich zum einen, dass viele Menschen zögern sich mit dem Thema Diabetes überhaupt im gemeinsamen Dialog auseinandersetzen. Und das unabhängig davon, ob sie oder ein Angehöriger bereits erkrankt sind. Zum anderen gab es aber bei einigen Menschen auch die Bereitschaft Präventivmaßnahmen zu besprechen, ihr statistisches Diabetesrisiko zu ermitteln und ihren Blutzucker messen zu lassen. Insgesamt lässt sich festhalten, dass weitere Aufklärungsaktionen dringend notwendig sind angesichts der steigenden Zahl an Menschen mit Diabetes.
Für die tolle Unterstützung vor Ort danken wir ganz herzlich!
Autor: Eric Bayerschen, Mitglied DBW und Sozialreferent DDF
Rathaus Apotheke in Tamm
Auch in Tamm, nahe Ludwigsburg, fand eine Informationsveranstaltung anlässlich des Weltdiabetestages in der Rathaus Apotheke statt. Interessierte konnten sich bei Anica Towae, Diabetes Guide Kinder & Jugend, über Ihr individuelles Diabetesrisiko und Präventionsmaßnahmen informieren und hatten zusätzlich die Möglichkeit sich einen Blutzzuckersensor zur kontinuierlichen Messung von unserer Vorstandsvorsitzenden und Diabetesberaterin (DDG) Helene Klein anbringen zu lassen. Dieses Angebot interessierte besonders Menschen, denen bereits ein erhöhtes Risiko aufgrund von vorangehender Gestationsdiabetes oder Häufung von Diabetes in der Familie bekannt war.
Herzlichen Dank an die Rathaus Apotheke für die Unterstützung der Aktion!
Autor: Anica Towae, Vorstand DBW und Diabetes Guide Kinder & Jugend DDF
Bilder: DBW
Weltdiabetestag – ein wichtiger Hebel, um die Politik für Diabetes zu sensibilisieren
Seit einigen Jahren nutzen wir, die Diabetiker Baden-Württemberg und die ADBW (Arbeitsgemeinschaft Diabetologie Baden-Württemberg), den Weltdiabetestag für politische Aktionen. Der WDT wird jährlich am 14. November begangen, dem Geburtstag von Frederick Banting, dem „Entdecker“ des Insulins. Er ist von den Vereinten Nationen ausgerufen, um auf die Krankheit Diabetes aufmerksam zu machen, an welcher weltweit hunderte Millionen Menschen leiden, in Deutschland mindestens 8 Millionen.
Die Politik muss immer wieder an ihre wichtigen Aufgaben bei Prävention (Verhinderung) von Diabetes und seinen Folgen und der angemessenen Versorgung von Betroffenen erinnert werden. Wir haben daher im letzten Jahr einen gemeinsamen Informationsstand im Landtag zusammen mit der ADBW „hautnah“ Kontakt mit den Landespolitikern gesucht. Dabei konnten wir nicht nur Kontakte knüpfen, sondern auch Informationen zu den drängendsten Problemen weitergeben. Das war ausgesprochen hilfreich, denn einzelne Politiker haben sich danach ausführlich bei uns zu einzelnen Fragen informiert.
Dies mündete beispielsweise in eine parlamentarische Anfrage der FDP-Landtagsfraktion an das Sozialministerium ein. In dieser geht es darum, wie es um die Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Alten, Pflegebedürftigen und in Kliniken behandelten Menschen mit Diabetes im Land steht. Wir hoffen, dass davon ein Mehr an Aufmerksamkeit und eine Verbesserung der Situation gerade in diesen Brennpunkten resultiert. Denn es sind ja einige unserer Projekte der Selbsthilfe zu Kindern, Jugendlichen und alten Menschen nur unsicher und unzureichend finanziert.
Auch 2022 wird es wieder eine an die Politik gerichtete Veranstaltung geben. Dazu haben wir, wieder mit der Fachgesellschaft ADBW zusammen, die sozial- und gesundheitspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen Grüne, CDU, SPD und FDP mit Spitzenvertretern von Krankenkassen ins Stuttgarter Rathaus eingeladen. Die Veranstaltung findet „hybrid“ statt. Dadurch können auch alle Mitglieder per Lifestream daran teilnehmen. Themen werden sein: Die prekäre Situation der Versorgung von Menschen mit Diabetes in Baden-Württemberg, sowohl ambulant als auch in Kliniken, die Möglichkeiten, Chancen, aber auch Probleme der Digitalisierung in der Diabetologie sowie Diabetes und Covid-19.
Wir freuen uns auf die Veranstaltung und die Begegnung mit den Politikern.
Das war unsere DBW Weltdiabeteswoche 2021
Eindrücke, Ergebnisse und Emotionen
2021 hatte sich unser Verein wirklich viel vorgenommen zur Feier des 100-jährigen Jubiläums des Insulins: Eine Woche war unser Vorstand unterwegs, traf sich im Landtag mit Politiker:innen um auf die Versorgungsglage in Baden-Württemberg und Deutschland aufmerksam zu machen, drehte Videos mit unseren Forderungen für Prävention und Versorgung oder war in Presse und Radio vertreten. Darüber hinaus waren Ehrenamtliche und Vorstände in Apotheken, Unternehmen und Kliniken unterwegs, klärten auf, gaben Informationen über den Weltdiabetestag und Diabetes an Interessierte.
Wir haben viele Menschen getroffen, denen die Volkskrankheit Diabetes noch nicht so bewusst war. Wir haben aufgeklärt und viele Gespräche geführt. Wir nehmen für uns mit, dass wir Diabetes noch mehr ins Blickfeld der Politik rücken müssen und Menschen aufklären. Wir werden unsere Anstrengungen in Projekten für Jung und Alt wie beispielsweise bei DIAschulisch und in der Wieland-Stiftung fortsetzen und intensivieren.
Ganz herzlich danken wir allen Ehrenamtlichen, Apotheken, Unternehmen und dem Landtag Baden-Württemberg, die den Weltdiabetestag zu etwas Besonderem haben werden lassen.
Weltdiabetestag-Videos: Unsere Forderungen an die Politik für eine gute Diabetesversorgung
Aktion in Kliniken
Elke Brückel stellte Schulungsteilnehmer:innen die Arbeit der Diabetes Selbsthilfe und des DBW in der Vincentius-Klinik in Karlsruhe vor.
Gesundheitstag der Bosch GmbH
Am Donnerstag, 21.10.2021 fand im Bosch Werk Abstatt ein Gesundheitstag statt und die Diabetiker Baden-Württemberg e.V. waren mitvertreten.
DBW zu Gast bei SWR 1 Sendung "Leute"
SWR 1 Radio: Die Sendung „Leute“ hat ein Gespräch mit DBW Landesvorsitzender Helene Klein und Prof. Dr. Ralf Lobmann (ADBW) zum Thema Diabetes am 09.11.2021 aufgenommen.
Unsere DBW Weltdiabeteswoche
Mach mit vom 8.11. bis 14.11.2021
Zum diesjährigen Weltdiabetestag am 14. November feiern Menschen weltweit das 100- jährige Jubiläum der Entdeckung des Insulins durch Frederick Banting. Wir feiern mit und zwar eine ganze Woche vom 8. bis 14. November! Wir möchten als Selbsthilfeverein dieses Jahr über Prädiabetes in der Öffentlichkeit aufklären, Vorurteile über Diabetes abbauen und Menschen für diese Krankheit sensibilisieren. Ihr seid herzlich eingeladen, mit uns die Weltdiabeteswoche zu begehen.
Das erwartet Euch vom 8.-11. November:
SWR 1 Radio: Die Sendung „Leute“ hat ein Gespräch mit DBW Landesvorsitzender Helene Klein aufgenommen und Prof. Lobmann. Hier reinhören in den Podcast.
Stuttgarter Landtag: Am 10.11. sind wir im Landtag zusammen mit der ADBW und klären Abgeordnete über die jetzige Versorgung von Betroffenen in Baden-Württemberg und Deutschland auf. Es ist uns als Selbsthilfeorganisation ein wichtiges Anliegen, dass wir uns politisch für Menschen mit Diabetes einsetzen. Wir wollen, dass diese auch politisch wahrgenommen werden und die Schwachstellen in der Versorgung an die Politiker adressiert werden. Der aktuellen Verschlechterung der Versorgung muss entgegengesteuert werden. Vertreten vom DBW sind Helene Klein, Elke Brückel, Anica Towae und Dr. Albrecht Dapp sowie Mitarbeiter:innen aus der Geschäftsstelle.
Geplanter Informationstag an Schulen: Zum Weltdiabetestag informieren wir Schüler:Innen und Lehrkräfte über Diabetes und Schule. Zudem erzählen wir über den Weltdiabetestag und die Entdeckung des Insulins.
Aktion in Kliniken: Wir stellen in der Weltdiabeteswoche unseren Verein bei Diabetes-Schulungen vor. Unter anderem in der St. Vincentius-Klinik in Karlsruhe. Elke Brückel wird hierbei im Rahmen einer Schulung unseren Verein vorstellen und die Arbeit der Selbsthilfe repräsentieren.
Thementag zum Weltdiabetestag in der Staufenburgklinik am 13.11.2021: Unsere Mitglieder Hr. Bäumle, Herr Blaschke sowie Helene Klein sind mit einem Infostand am Thementag anläßlich des 100-jährigen Jubiläums des Insulins dabei. Kommt vorbei und besucht uns!
Landesweite Aktion mit Apotheken: In zusammenarbeit mit Apotheken begehen wir diesen Jubiläumstag mit Infos und Aktionen wie Blutzuckermessen.
Wieland-Stiftung Diabetes im Alter mit Kampagne: am 1.12.2021 wird die Wieland-Stiftung in Spaichingen Hausärzte und medizinische Fachangestellte zum Thema "Menschen mit Diabetes Typ 1 werden älter" und in Technikneuerungen schulen. Hinter der Wieland-Stiftung stehen engagierte Ehrenamtliche. Die Schulungen übernehmen Helene Klein und Dr. Albrecht Dapp.
Ihr wollt selbst ein Teil vom Weltdiabetestag 2021 sein und mitmachen? Postet ein Foto mit einem blauen Kreis unter dem #Weltdiabetestag2021 und #WeltdiabetesWocheDBW auf Facebook https://www.facebook.com/DiabAktivBW und anderen Kanälen. Ihr könnt auch eure Fenster oder Gebäude blau erstrahlen lassen und so ein Zeichen setzen.
Prädiabetes – Unser Leitthema zum Weltdiabetestag
Was ist Prädiabetes und wie hoch ist mein Risiko?
Wenn man von Prädiabetes spricht, meint man die Vorstufe zu einer Diabeteserkrankung für Typ 2. Viele Menschen in Deutschland haben durch Faktoren wie Bewegungsmangel oder ungesunde Ernährung ein erhöhtes Risiko an Diabetes zu erkranken. Zur Zeit sind ca. 7 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Doch die Zahl steigt. Um Menschen darüber aufzuklären und zu sensibilisieren, möchten wir zum Weltdiabetestag darüber sprechen.
Unser Diabetologe Dr. Albrecht Dapp erklärt:
Prädiabetes
Bevor ein Diabetes (Typ 2) auftritt (manifestiert) lassen sich bei den meisten Menschen bestimmte Risiken erkennen. Diese Phase vor dem manifesten Diabetes bezeichnen viele als Prä-Diabetes. Dabei ist der Zucker-Stoffwechsel bereits gestört, die Diabetes-Grenzwerte jedoch (noch) nicht erreicht. Die Blutzuckerwerte sind jedoch ggf. auffällig, entweder nüchtern zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6 bis 6,9 mmol/l) im Plasma oder kapillären Vollblut und / oder zwischen 140 bis 199 mg/dl (7,8 bis 11 mmol/l) im Zuckerbelastungstest.
Wie hoch ist mein Risiko?
In dieser Phase bestehen Risiken und Chancen. Denn einerseits können bereits Schäden im Körper, besonders an den Gefäßen, auftreten, andererseits kann ein Diabetes eventuell noch vermieden werden, sofern man energisch und konsequent gegensteuert. Es gibt also noch einen Weg zurück! Aber leider entwickeln derzeit immer noch bis zu 10 % der Menschen mit Prädiabetes jährlich einen Diabetes. Das eigene Risiko kann gut auf der Grundlage der Risikofaktoren Gewicht, Bauchumfang, (Un-)Bewegung, Alter, familiäre Belastung, jemals erhöhter Blutzuckerwerte, (un-) gesunder Ernährung und Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck ermittelt werden.
Eine zunehmende Störung der Insulinwirkung und eine nachlassende Insulinfreisetzung charakterisieren den Prädiabetes.
Prädiabetes verhindern
Die Insulinwirkung kann durch eine Verbesserung des Lebensstils (Bewegung, Ernährung, Gewichtsabnahme) erfreulich gebessert werden. Daher sollten Sie sich mindestens 30-60 Minuten an den meisten Tagen der Woche intensiv bewegen, Ihre Ernährung auf eine faserreiche, kalorienreduzierte Kost (z.B. Mittelmeerdiät) umstellen und Ihr Gewicht möglichst verringern, am besten in Richtung Idealgewicht (BMI 25 kg/qm). Ihr Alter und familiäre Belastung lassen sich nicht ändern, aber Ihr Lebensstil. Es lohnt sich, noch heute damit anzufangen!
Was kann ich tun?
- Mein Risiko testen
- Gesunde Ernährung
- Gewicht senken
- Regelmäßige Kontrollen beim Hausarzt
Aktion mit Apotheken in Baden-Württemberg
Wir danken allen mitmachenden Apotheken für ihr Engagement zum Weltdiabetestag 2021.
Unseren Fördermitglieder/Mitgliedern:
- Vitalapotheke im GHZ + Schwarzwaldapotheke in Gaggenau
- Rathaus Apotheke in Elzach
Weitere Apotheken:
- Sonnen-Apotheke in Kressbronn
- Schloss-Apotheke Eislingen in Eislingen
- Fontane Apotheke in Freiburg
- Apotheke Rohr in Stuttgart
Zuletzt aktualisiert am: 30.07.2026












































































































